Die Museumsanlage "Historischer Kalkofen"

    In Borna wird seit mindestens 1388 Kalkstein abgebaut. Über die Jahrhunderte entwickelte sich dieses Gewerbe stark, sodass bis 1998 viele Menschen aus der Region davon lebten. Anfangs brannte man Kalk in einfachen Feldöfen. Ab ca. 1750 nutzte man gemauerte Kalkschneller, von denen einige 1927 erweitert wurden, um eine kontinuierliche Produktion zu ermöglichen. 1964 erhielt Borna ein modernes Kalkwerk mit drei hohen Schachtöfen, die bis 1998 in Betrieb waren.

    Damit die 650-jährige Geschichte nicht vergessen wird, entwickelte der Verein "Sächsische Industrie und Heimatgeschichte e.V." diese Museumsanlage.

    • Der Kalkofen

      Der Kalkofen

      Der Sandsteinbau des alte Kalkofen hat ein Alter von über 200 Jahren. Vor rund 90 Jahren hat man den Ofen durch einen Schornstein erweitert um kontinuierlich Kalk zu brennen. Im Innere des Gewölbes des Ofens wird dessen Funktionsweise erläutert.

    • Kalkwerk 1964 bis 2000

      Kalkwerk 1964 bis 2000

      Die zweite separate Ausstellung beschreibt das 1964 in Betrieb gegangene Kalkwerk. Über die Entstehung des Bornaer Kalkstein, der Aufbau des Werkes, die Durchführung der Produktion, das Leben der Kalkwerker im Sozialismus, bis hin zum Abriß im Jahre 2000 wird anschaulich informiert.

    • Hier entsteht eine neue Ausstellung

      Die neue Ausstellung

      Zur Zeit entsteht in dem Anbau am Kalkofen eine neue Ausstellung, in der die Geschichte des Kalkabbaus dargestellt wird. Das Museum soll zum 100-jährigen Jubiläum der industriellen Produktion 2027 eröffnet werden.